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Vom 16. - 19. Oktober hatte sich wieder ein Bus vom Maifeld in die Partnerschaftsstadt Vineuil aufgemacht, darunter auch der neue Stadtbürgermeister Günter Schnitzler mit Ehefrau und einige
"neue Gesichter". Der Empfang in Vineuil am Abend war wie immer sehr herzlich. Im "Salle des Fêtes" wurden die Maifelder mit einem sehr reichhaltigen französischem Büffet verwöhnt, bevor
die Unterbringung in die Gastfamilien erfolgte.
Am nächsten Vormittag stand für die Vorstände beider Partnerschaftsvereine erst einmal die alljährliche gemeinsame Arbeitssitzung an, in der die Termine für das nächste Jahr abgesprochen
wurden. Die anderen Mitreisenden nutzten diese Zeit, um mit ihren Gastfamilien die Sehenswürdigkeiten der Umgebung zu erkunden, einzukaufen oder
an einer kurzfristig angesagten deutschen Führung durch Schloss Chambord teilzunehmen.
Am Nachmittag stand bei herrlichem Sonnenschein ein gemütlicher Spaziergang an der wunderschönen Loire auf dem Programm. Danach traf man sich im Boulodrom von Blois. Hier zeigten sich die
meisten doch sehr verwundert über die Art des Boulespielens, das man hier zu spielen pflegt: die Bahn ist nicht waagerecht, sondern gebogen und darauf "eiern" die ovalen Boulekugeln. Doch
davon ließen sich die Maifelder nicht abschrecken und präsentierten einige schöne Spiele. Bei leckerem Essen und Rotwein ließ man den Tag in gemütlicher Runde ausklingen.
Am nächsten Morgen ging es auf eine Reise in die Zeit der Tempelritter nach Arville in die historische Commanderie. Hier wurde in einer sehr interessanten Ausstellung und Führung das Leben
zur Zeit der Kreuzzüge dargestellt. Zur Mittagszeit hatten die Vinoliens eine sehr gelungene Überraschung vorbereitet. Im Nu wurde die große Wiese der Museumsanlage mit Tischen und Bänken
bestückt und die Gastfamilien servierten viele leckere Köstlichkeiten. In der wärmenden Mittagssonne fühlten sich alle rundum wohl. Nach dem Essen nahmen alle noch das Gruppenprogramm des
Museums wahr. Bei der Einführung in die mittelalterlichen Tanzmethoden gab es sehr viel zu lachen, vorallem bei denen, die in die falsche Richtung tanzten. Eine schwierige Aufgabe vor sich
hatten die Teilnehmer, die den Schatz der Tempelritter suchen mussten. Anhand von geschichtlichen Fragen aus der Führung, wohlbemerkt auf "französisch", musste man sich von Frage zu Frage
vorkämpfen, um den nächsten Tipp zur Lage des Schatzes zu erhalten. Hier kamen nicht nur die Deutschen aufgrund von Übersetzungsschwierigkeiten, sondern sogar die Franzosen "ins Schwitzen".
Der Gruppe mit dem Polcher Stadtbürgermeister gelang es schließlich nach ca. 1,5 Stunden hartem Denksport den Schatz zu finden.Der letzte Abend der Reise wurde in den Gastfamilien verbracht.
Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder Abschied nehmen, um die weite Rückreise in die Heimat anzutreten. Es waren wieder wunderschöne Tage in Vineuil, in denen die Maifelder rundum
verwöhnt wurden. Überwältigt von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Vinoliens waren vor allem die Reisenden, die zum ersten Mal mit nach Vineuil gefahren sind.
Der nächste Besuch der Polcher in Vineuil wird schon im Mai nächsten Jahres sein und dann heißt es: 10 Jahre Städtepartnerschaft Polch-Vineuil.
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